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Browser-basierte Apps: Erfolgsfaktor für die Digitalisierung des Einkaufs

30. Mai 2016

Die Herausforderung in den kommenden Jahren für den Einkauf ist, diesen in einer Art und Weite in das Jahr 2020 zu transformieren, dass er schnell, effizient und flexibel auf veränderte Marktbedingungen reagieren kann.

Die Implementierung einer Browser-basierten Cloud-Anwendung (App) zur Digitalisierung, Optimierung und Automatisierung sämtlicher Einkaufsprozesse verspricht hier, die globale Zusammenarbeit von Geschäftspartnern deutlich zu optimieren und die Transparenz entlang der gesamten Lieferkette zu erhöhen.

Doch was genau muss eine solche SCM-Cloud-Anwendung können, um auf die Bedürfnisse einer Vielzahl von internationalen Partnern und Lieferanten innerhalb einer multinationalen Supply Chain optimal einzugehen? Vor allem eines: Alle strategischen, taktischen und operativen Prozesse der Zusammenarbeit in einer Lieferkette digitalisieren und in allen Weltsprachen im Browser zur Verfügung stehen.

Finanzielle Vorteile durch Cloud-Anwendungen

Der größte finanzielle Nutzen einer solchen Anwendung stellt sich heraus, wenn der Stau aufgelöst wird, den zehntausende Bestellantworten auf den Schreibtischen der Einkäufer erzeugen. Organisatorische Schwierigkeiten bezüglich Lieferanten- und Kundendaten müssen der Vergangenheit angehören. Zukünftig sollte niemand mehr fragen müssen: „Weiß jemand, wo wir den Vertrag zu xy abgelegt haben? Und hatte xy damals den Änderungen eigentlich zugestimmt?“

Warum nicht auch in Zukunft das Material taktisch via einer ebay ähnlichen Auktion einkaufen, wo der Lieferant sieht, wie weit sein eigenes Angebot von der Konkurrenz entfernt ist und sich so an seine eigene Preisuntergrenze herantasten kann? Warum den Nachschub noch selber disponieren, wo intelligente Cloud Anwendungen die operative SMI / VMI Disposition durch den Lieferanten kinderleicht macht?

Von der Ausschreibung bis zur Rechnung: Alles in einer Cloud-Anwendung abgebildet

Der Prozess beginnt mit der Ausschreibung, einer Anfrage oder einer Auktion und dem daran anschließenden Vertragsmanagement mit einem intelligenten Supplier Self Service, der die Stammdaten aller Beteiligten an einer Stelle bündelt und zentralisiert. Dann kommen die operativen Prozesse, das Bestellwesen, der Disposition via SMI/VMI durch den Lieferanten, dem Kanban, dem Forecast, dem Safety Stock, der Rechnung, dem Wareneingang, dem Monitoring der Transit Bestände, sowie der Lieferantenlangzeiterklärungen. Der Prozess endet bei der Lieferantenbewertung und den Lieferantengesprächen. Die ideale SCM-Cloud-Anwendung sollte dies alles einheitlich in einer Browseranwendung unterstützen.

Lieferantenbetreuung inklusive

Denkt man den Servicegedanken über die Software hinaus, dann sollte auch die anwendungsbezogene Lieferantenbetreuung durch den Cloud Betreiber erfolgen. Neben der Betreuung durch ein elektronisches helpDesk, sollte auch immer eine persönliche Beratung der einzelnen Teilnehmer möglich sein. Der heutige Servicegedanke muss weit über die reine IT Beratung hinausgehen und eine fachliche Unterstützung und Beratung in allen strategischen, taktischen und operativen Bereichen des Einkaufs beinhalten.

Weltweit ohne Verzug: Echtzeit-Informationen erleichtern die Arbeit für alle Beteiligten

Die Erfahrung aus den eigenen vergangenen 100 Digitalisierungsprojekten in der Cloud ist, dass der Cloud Service immer dann zum zentralen Schlüsselfaktor für die Zusammenarbeit wird, wenn die verschiedenen Teilnehmer unternehmensübergreifend Informationen weltweit ohne Verzug in dem Moment teilen können, in dem sie erzeugt werden. Dies führt zu einer hohen Zufriedenheit aller Partner.

Zufriedenheit im eigenen Unternehmen

Neben dem sehr hohen Einsparungspotential durch den Wegfall der manuellen Eingabe der Bestellantworten, der jedem Einkaufsleiter gefällt und zufrieden macht, sollte man nie das Wohlbefinden der eigenen Mitarbeiter unterschätzen. Haben die eigenen Mitarbeiter erst einmal erkannt, dass sie von den lästigen Routinearbeiten befreit wurden und sich nun nur noch mit Fragestellungen wie: „Brauche ich für ein Produktionsmaterial ein Konsignationslager oder reicht ein Sicherheitsbestand beim Lieferanten aus? Ist das Material Kanban geeignet oder lässt sich der Lieferant in einen Milkrun einbinden?“ befassen müssen, dann sind die Einkäufer wieder bei der kreativen Wertschöpfung des Unternehmens angekommen. Dies ist ein unschätzbarer Zuwachs an Zufriedenheit im eigenen Unternehmen für alle Beteiligten.

(Nicando Software GmbH)




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